Projekte

COMENIUS-Regio Partnerschaften

Neue Möglichkeiten für die europäische Zusammenarbeit in der Schulbildung

COMENIUS-Regio: Eine Aktion stellt sich vor

Projekte-teaser

COMENIUS-Regio ist eine Aktion im EU-Programm für lebenslanges Lernen.

Sie wurde 2009 eingeführt und eröffnet neue Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit und Vernetzung im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden. Schulbehörden können dabei gemeinsam mit Schulen oder vorschulischen Einrichtungen sowie mit anderen Einrichtungen – auch aus dem außerschulischen Bereich – eine Partnerschaft mit einer anderen Region in Europa eingehen, um Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Die Aktion zielt ab auf den Aufbau einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Kooperation im Bereich der Schulbildung.

Sie ermöglicht dazu den Austausch von Erfahrungen und Beispielen guter Praxis, die Erarbeitung und Erprobung von Konzepten, die Durchführung von Fachtagungen, die Erstellung von Materialien sowie gegenseitige Arbeitsbesuche.

Wie bei anderen Aktionen beträgt die Projektlaufzeit zwei Jahre.

 

Die Picasso-Grundschule beteiligt sich am Projekt „Augenmerkkinder“.

 

„Die aktive Beziehungsarbeit der Pädagoginnen und Pädagogen als zentraler Baustein für eine erfolgreiche Lern- und Entwicklungsbegleitung von Augenmerkkindern in der inklusiven Schule“

 

Teilnehmende Partner

 

Einrichtungen in Berlin:                                           Einrichtungen in Wien:

 

Senatsverwaltung für Bildung,                                 Stadtschulrat für Wien

Jugend und Wissenschaft (Außenst. Pankow)         Universität Wien

Humboldt-Universität Berlin                                    Integrative Lernwerkstatt Brigittenau Picasso-Grundschule                                                           Rudolf-Ekstein-Zentrum

Grundschule im Blumenviertel

 

Ziele des Projekts (aus dem Antrag entnommen):

Inklusive Schulen eröffnen allen Kindern, ungeachtet ihrer individuellen Voraussetzungen oder aktuellen Lebenslagen, gleiche Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Das Ziel der Schulaufsicht in beiden Regionen ist es, durch qualitative, strukturelle und organisatorische Maßnahmen Schulen auf dem Weg zur „Schule für alle Kinder“ zu unterstützen.

Als „Augenmerkkinder“ sind überbegrifflich all jene Schüler/innen zu verstehen, die aus unterschiedlichen Gründen einen besonders ausgeprägten Begleitbedarf für eine erfolgreiche persönliche Entwicklung haben. Im Sinne des vorliegenden Projektantrages liegt der Fokus auf Schüler/innen – als Augenmerkkinder – mit stark auffälligem Verhalten. Diese Kinder müssen für ihre erfolgreiche Entwicklung trotz benachteiligter Ausgangslage nachhaltig und intensiv mit stabilen Beziehungen, durchgängiger Wertschätzung und optimierten schulorganisatorischen Maßnahmen begleitet werden.

Dieses Projekt ist ein wertvoller Beitrag, an den beteiligten Schulen und in den Regionen, eine inklusive Schulentwicklung zu fördern und weiter zu entwickeln. Darüber hinaus gibt die Projektrealisierung wertvolle Anregungen zur Verbesserung der Lern- und Entwicklungsbegleitung von Kindern mit gravierenden Verhaltensauffälligkeiten, stärkt die beteiligten Pädagog/inn/en durch neue Handlungsansätze in der Beziehungsarbeit mit diesen besonderen Kindern und macht Mut, die strukturellen und organisatorischen Bedingungen in inklusiven Schulen für die „Augenmerkkinder“ erfolgreich zu gestalten.

Schulaufsicht und Schulleitungen in beiden Regionen suchen nach Wegen der Veränderung, nach Unterstützungsmodellen sowie nach neuen Konzepten der Fortbildung für Pädagog/inn/en. Mit Hilfe der Professor/inn/en und Mitarbeiter/innen der beteiligten Fachbereiche der beiden Universitäten werden Angebote der Organisationsentwicklung für die Schulen unterbreitet.