Liebe Schüler*innen und liebe Eltern,

die Berliner Schulen sind verpflichtet, ab dem 19.04.21 als festen Bestandteil der Berliner Teststrategie in der Schule zweimal wöchentlich mit den Schüler*innen Selbsttests durchzuführen. Das gilt für Schüler*innen in der Präsenz. Schüler*innen können nur am Präsenzangebot teilnehmen, wenn negative Testergebnisse vorliegen.

Die Aufgabe der Lehrkräfte ist die Beaufsichtigung während der Selbsttestung der Schüler*innen. Die Anleitung der Selbsttestung erfolgt gemäß der Packungsbeilage und der uns zur Verfügung gestellten Erklärvideos (www.einfach-testen.berlin oder von der Augsburger Puppenkiste). Die Durchführung der Tests erfolgt an zwei Tagen jeweils in der 1. Unterrichtsstunde, auch zum Beginn der Notbetreuung und auch zum Beginn des Unterrichts der 2. Zeitschiene. Die Testtage werden Ihnen die Klassenleitungen mitteilen, damit Sie als Eltern Ihre Kinder darauf vorbereiten können. Sollten Kinder an Testtagen nicht anwesend sein, sollen wir möglichst nachtesten bei erneuter Anwesenheit. (Das bedeutet, dass wir öfters den Unterricht mit einzelnen Test beginnen könnten.) An den Tagen an denen in den LGs/Klassen Ihrer Kinder Selbsttestungen stattfinden, bitten wir sie, sich in telefonischer Bereitschaft zu halten.

Die Präsenzpflicht ist immer noch aufgehoben. Eine Einverständniserklärung der Eltern zur Selbsttestung der Kinder in der Schule ist nicht erforderlich. Das Einverständnis erfolgt mit Inanspruchnahme der Präsenzangebote zum Lernen in der Schule. Die Eltern geben nur eine Erklärung ab, wenn sie sich um das offizielle Testen Ihrer Kinder selbst kümmern.

Den Eltern stehen für das Selbsttesten der Kinder diese Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Das Kind geht/verbleibt im salzH-Modus. Ein Test in der Schule entfällt. Bitte informieren Sie die Klassenleitung, wenn die Kinder nun zu Hause lernen werden.
  • Das Kind testet sich in der Schule unter Aufsicht des päd. Personals.
  • Die Eltern erklären, dass das Kind sich nicht in der Schule testen soll und geben zweimal in der Woche ein offizielles negatives Testergebnis einer Teststelle gemäß Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab. Hierbei soll es sich um einen PCR-Test oder Point-of-care PoC-Antigentest handeln.

Kinder, die nicht an der Selbsttestung teilnehmen oder negative Testergebnisse mitbringen, können den Präsenzunterricht nicht weiter besuchen.

Zu den Selbsttests in der Schule:

Für die Kinder ist es uns wichtig, dass trotz der Herausforderung eine vertrauensvolle Situation hergestellt wird. Das bedeutet auch, dass wir erst einmal viel Zeit für die ersten Durchführungen brauchen, um in Ruhe alle auch für die hygienischen Anforderungen wichtigen Maßnahmen treffen zu können. Vor der ersten Anwendung werden die Kinder über die Durchführung der Selbsttests aufgeklärt. Hierzu ist es hilfreich, dass sich die Lerngruppen und Klassen die Erklärvideos gemeinsam ansehen. (Erklärvideo für den Roche-Tests https://www.youtube.com/watch?v=bBlPHHo1hDA)

Wenn ein Test positiv ausfallen sollte, ist es wichtig zu wissen, dass erst einmal Ruhe zu bewahren ist, da dieses Ergebnis als „Verdachtsfall“ zu betrachten ist. Wir gehen behutsam mit dem jeweiligen Kind um. Das Kind muss nun den Unterricht verlassen und die Eltern müssen informiert werden. Die Kinder mit positiven Ergebnissen der 4.-6. Klassen werden in der MZH betreut (hier unterstützt uns das Erzieher*innenteam aus dem Smetana-Haus), bis sie abgeholt werden. Die Kinder aus dem Jül-Bereich werden in den kleinen Teilungsräumen auf den Fluren von allen Kolleg*innen in Klassenraumnähe mit gemeinsamer Absprache betreut. Wenn die Kinder abgeholt werden, müssen die Eltern die Kinder mit einem PCR-Test nachtesten lassen. Anbei der Link zu den Testzentren: www.berlin.de/sen/bjf/corona/tests/testzentren_senbjf.pdf. Die Testzentren können in der Zeit von 7.00 bis 16.30 Uhr ohne Terminvergabe täglich aufgesucht werden. Die Kinder dürfen erst wieder am Unterricht teilnehmen, wenn ein negatives Testergebnis erbracht wird.

Für Kinder mit GE-Status greift die Härtefallregelung, diese Kinder können zu Hause getestet werden und die Kolleg*innen dürfen Tests mitgeben. Auch hier legen die Eltern das Testergebnis bitte schriftlich vor.

Diese neuen Maßnahmen sind Aufgaben, die wir nur in der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien bewältigen können. Wir versuchen, die Schulgemeinschaft bestmöglich zu unterstützen.

Viele Grüße, Andrea Scharfenort-Athanas -Schulleitung-